Beim Fest der Begegnung hat unsere Stiftung in diesem Jahr 13.100 Euro verteilt.

Rechtzeitig vor den Festtagen gab es im Burggebäude des Rathauses Niederzier eine besondere Bescherung: zehn Vereine und Organisationen, die sich für „Menschen und Tiere in Not“ engagieren, wurden in diesem Jahr finanziell unterstützt.
Diesmal überreichten die Vorstandsmitglieder die begehrten „Wundertüten“ – nämlich die Bescheide über die Höhe der Zuwendung – an die Vereinsabordnungen: Soziale Arbeit für Menschen und Tier Jülich, Katzen in Not Düren, Jülicher Tafel, Lebens- und Trauerhilfe, Pferdegnadenhof „Mona und Freunde“ Düren-Echtz, Tierschutzverein für den Kreis Düren, Einsatzstaffel vermisste Hunde im Kreis Düren, Tiernothilfe Niederzier, Papageienhilfe Kreis Düren sowie den Caritasverband Düren-Jülich. Seit Jahren stellt unsere Stiftung auch Mittel für Oberbekleidung und Schuhe zur Verfügung, um so genannte Härtefälle abzufedern. Symbolisch nahm der Niederzierer Bürgermeister Frank Rombey ein Weihnachtspaket in Empfang, weil in diesem Jahr 39 derartige Präsente verteilt werden. Seit 2008 hat die Stiftung so insgesamt 639 Weihnachtspakete zur Verfügung gestellt. Sie enthalten neben Leckereien fürs Fest auch mehrere Einkaufsgutscheine. Insgesamt schüttet die Stiftung in diesem Jahr 13.098,53 Euro aus, seit Bestehen sind das 180.677 Euro.
Ein Höhepunkt des Stiftungsfestes ist die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Stifter-Preises. In diesem Jahr wurde Eva-Maria Gaul, fast vier Jahrzehnte Leiterin der Musikschule Niederzier geehrt, die sich weit über das berufliche Maß hinaus musikalisch und sozial engagiert und so zur Brückenbauerin zwischen den Generationen wurde.
Einen besonderen Programmpunkt leitete Hartmut Prüss als Mitglied des Stiftungsvorstandes ein. Kurz nach der Gründung der Stiftung (2006) hatte er dem bekannten Keramiker Arno Schlader aus Jülich-Koslar von den Zielen der damals noch jungen der Stiftung erzählt. Der renommierte Künstler war davon so angetan, dass er spontan die Idee hatte, eine Plastik zu schaffen, deren Versteigerungs-Erlös für die Stiftung bestimmt sei. Leider kam es nicht mehr dazu, denn Arno Schlader starb 2010. Als seine Tochter Anja und seine Witwe Sybille im Sommer 2025 von den alten Plänen erfuhren, stellten sie zwei Werke aus dem Nachlass des Künstlers für eine Versteigerung zur Verfügung. Nach einer Expertise der Werke durch die Kunsthistorikerin Dr. Alexandra Kolossa aus Düren übernahm Ehrenbürger Hermann Heuser die Rolle des charmanten Auktionators. Die Versteigerung erbrachte einen stattlichen Erlös von 425 Euro.
Musikalisch anspruchsvoll umrahmt wurde das Fest von einer Abordnung der Musikschule Niederzier unter Leitung von Jan Andres und Sandra Pfeiffer. Es versteht sich von selbst, dass die Musikerinnen und Musiker beim Fest der Begegnung ihrer „alten Chefin“ besonders herzlich zu der frischen Ehrung gratulierten.
