
Als „Glücksfall für kulturelle Schaffenskraft und soziales Engagement“ bezeichnete Marie-Theres Innecken-Prüss die frisch gekürte Trägerin des Stifter-Preises der Innecken-Prüss-Stiftung, Eva-Maria Gaul aus Niederzier. In den zurückliegenden vier Jahrzehnten hat die studierte Musikerin Evi Gaul sich in der Region nicht nur einen Namen gemacht, die inzwischen pensionierte Leiterin der Musikschule Niederzier ist selbst zu einem „Markenzeichen“ geworden.
Die neue Preisträgerin habe die Musik stets genutzt, um bei zahlreichen Anlässen sozial zu wirken. Das gelte für das herzliche Jubiläums-Ständchen ebenso, wie für die Neujahrs- und Sommerkonzerte des von ihr bis zum Eintritt in den (Un)-Ruhestand geleiteten Symphonischen Orchesters. Eva-Maria Gaul wurde so zur engagierten Brückenbauerin zwischen den Generationen. Auch heute noch bringt sie sich ein, um Kinder und Senioren mit gemeinsamer Chormusik zu erfreuen. Bei all ihrem kulturellen und sozialen Schaffen kristallisierte sich deshalb auch ein wichtiges Lebensmotto der Geehrten heraus: „Füreinander und Miteinander“.
Zu den ersten Gratulanten der Geehrten gehörten ihr Ex-Chef, Bürgermeister Frank Rombey, Landrat Dr. Ralf Nolten, sowie das Ensemble, das seit vielen Jahren das Stiftungsfest musikalisch umrahmt.
Seit 2013 wird der mit 1.000 Euro dotierte Stifterpreis verliehen, und zwar an Menschen, die sich im Sinne der Stiftung engagieren. Über die Verwendung des Preisgeldes entscheidet die oder der Geehrte. In diesem Jahr ist ein Teil für die Fördergruppe der Musikschule Niederzier bestimmt, zudem erhalten die Igel-Station in Niederzier-Ellen sowie der Verein Soziale Arbeit für Mensch und Tier (Samt) in Jülich von dem Preisgeld einen Obolus.
